VESA-Norm

als Standard für Monitorhalter

Die Abkürzung VESA steht für VIDEO ELECTRONICS STANDARDS ASSOCIATION mit der ursprünglich hauptsächlich optische und elektronische Parameter Bildschirmen beschrieben werden sollten. Die daraus hervorgegangene VESA-Norm für Monitorhalterungen bezeichnet heute den Schraubengewindeabstand horizontal x vertikal, also den zweidimensionalen Abstand der vier Gewindesockel. An der Rückwand der Monitore, Fernseher und TV-Geräte müssen sich standardisierte VESA-Gewindelöcher für die Aufnahme von Schrauben der Größen M4, M5, M6 oder M8 mm mit unterschiedlicher Gewindelänge befinden. Bestimmend sind die Abstände der Schraubpunkte in Millimetern: VESA 100 bedeutet dass der Lochabstand am Monitor horizontal und vertikal 100 x 100mm ist. Eine passende Wandhalterung oder ein Tragarm muss diesem entsprechen.

Colebrook-Bosson-Saunders kamen um das Jahr 2000 mit dem Wishbone-Monitorarm auf den Markt der eine kombinierte VESA75/100 Anschlussplatte hatte mit einem um 90° drehbarem Quick Release. Übliche Standards für Arbeitsplatz- oder PC-Monitore sind VESA 75x75, VESA 100x100 oder VESA 200x100. In manchen Fällen wird eine VESA Adapterplatte benötigt um den Halter von VESA 100x100 oder VESA 75x75 auf die VESA Norm 200x200 oder 200x100 zu erweitern.

Komfortable TV-Halterungen verlangen Adaptionen ab VESA 200x200. Große Bildschirmdiagonalen wie sie in Videokonferenzen und an Medienwagen zum Einsatz kommen häufig VESA 800x400mm Norm-Anschlüsse. Dabei ist die Schraubenlänge sehr unterschiedlich weil abhängig von der Konstruktion des Displays. Die Verwendung von Original-Monitorschrauben ist gelegentlich angebracht, vorausgesetzt diese sind lang genug. In keinem Fall dürfen die Schrauben gewaltsam in einen Monitor oder in einen Medienwagen eingedreht werden. Die Zerstörung elektronischer Bauteile und der Verlust der Gewährleistungsleistungen des Herstellers könnten die Folge sein.

Nachdem die VESA-Norm Ihres Gerätes zur Halterung spasst muss die Tragfähigkeit geprüft werden. Da diese im Rahmen der VESA-Standards nicht genormt ist muss jede Halterung individuell an Hand der Herstellerangaben geprüft werden. Genaue Auskunft dazu sollte das Datenblatt des verwendeten Monitors, Displays, Flachbildschirms oder Fernseh-TV geben.

Zur Pivotdrehung: Bei ausschweifenden Dokumenten und Tabellen ist eine Monitorverstellung praktisch mit der sich der Screen hochkant drehen lässt. Hier kommt der Bildschirmhalter mit Pivotdrehung ins Spiel. Am Monitorhalter erforderlich ist ein Drehgelenk mit dem Sie das Gerät um 90° drehen und so in eine aufrechte Position bringen können. Den Bildschirminhalt elektronisch zu drehen, ist in der Regel kein Problem.